
Dieses kurze Zitat stammt vom hl. Franziskus, dessen 800 Todestag wir am 4. Oktober 2026 feiern.
Neu anfangen! Mit dem Aschermittwoch beginnt eine neue Zeit, die österliche Buß- u. Vorbereitungszeit, bei uns Fastenzeit genannt. Nach dem Fasching richten wir unsere Herzen neu aus, im Hinblick auf das Leiden, den Tod und die Auferstehung Jesu, kurz Ostern!
Die Fastenzeit ist eine große Einladung, neu anzufangen, Altes in der „Deponie der Barmherzigkeit Gottes“ zu entsorgen. Beginnen wir in der Fastenzeit jeden Tag neu, mit Gott intensiver zu leben!
Achtung: Gott zu lieben ist kein „Spitzensport", Gott überfordert uns nie, aber er fordert uns auf, umzudenken, umzufühlen, umzukehren auf allen Ebenen unseres Lebens!
Fasten heißt nicht nur abzunehmen, Kilos zu verlieren, Fastenzeit heißt auch zuzunehmen an Glaube, Hoffnung, Liebe, an guten Werken, am Gebet, an Gottesdiensten und den Sakramente der Kirche!
Fangen wir gemeinsam neu an! Jeden Freitag beten wir in der Fastenzeit um 18 Uhr den Kreuzweg, das Gebet der Fastenzeit, in der Stadtpfarrkirche, ebenso ist Freitags von 17:30-18:15 Uhr die Möglichkeit zur Beichte und Aussprache.
Neu anfangen heißt auch, neu auf unsere Mitmenschen zuzugehen, sich unseren Familien nicht zu entziehen, unsere Freund- und Bekanntschaften zu erneuern, sie zu pflegen! Unsere Nachbarn wahrzunehmen, alten und kranken, überforderten Menschen zu helfen.
Neu anfangen heißt, den ersten Schritt in Richtung Versöhnung zu setzen, sich zu entschuldigen, einen Fehler wieder gut zu machen! Sie werden sehen und spüren, am meisten profitieren Sie selbst davon!
Bitten wir den Heiligen Franz von Assisi, um seine Fürsprache, damit es uns gelingt in diesen 40 Tagen der österlichen Vorbereitungszeit, vieles, besonders uns und unsere Beziehung zu Mensch, Natur und Gott zu er-neu-ern!
Pace e bene!
Euer Kpl. Manuel